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Dienstag, 29. September 2009

DEUTSCHE BKK fordert Fortbestehen des Gesundheitsfonds

Gesundheitswesen braucht Stabilität und nachhaltige Finanzierung

Die DEUTSCHE BKK fordert CDU/CSU und FDP auf, in der nächsten Legislaturperiode für eine nachhaltige Gesundheitspolitik zu sorgen. Dazu zählen die Weiterentwicklung von Gesundheitsfonds und Morbi-RSA, die Umwandlung des Krisendarlehens in einen Steuerzuschuss sowie der Quellenabzug von Zusatzbeiträgen.

„Was wir jetzt nicht gebrauchen können, ist ein Hickhack zwischen den Koalitionspartnern, wenn es um den Gesundheitsfonds geht“, sagt Achim Kolanoski, Vorstandsvorsitzender der DEUTSCHEN BKK. „Der Gesundheitsfonds funktioniert, der Morbi-RSA braucht noch etwas Feintuning.“

Die DEUTSCHE BKK schlägt vor, Gesundheitsfonds und Morbi-RSA weiterzuentwickeln und für eine nachhaltige Finanzierung des Gesundheitssystems zu sorgen. Unter anderem sollte das Darlehen, das die Krankenkassen für die Bewältigung der Wirtschaftskrise erhalten haben, in einen Steuerzuschuss umgewandelt werden.

Für das Jahr 2010 erwarten Experten Zusatzbeiträge bei den meisten Krankenkassen. Die DEUTSCHE BKK fordert, dass Arbeitgeber diesen Zusatzbeitrag genau wie den Krankenkassenbeitrag als prozentualen Beitrag direkt vom Gehalt abziehen dürfen. „Nach der bisherigen Gesetzeslage müsste eine Krankenkasse, die Zusatzbeiträge erheben muss, für jeden Versicherten ein Einzelkonto anlegen. Der bürokratische Aufwand ist enorm und verschlingt Unsummen, die wir lieber in die Versorgung unserer Versicherten investieren würden“, so Achim Kolanoski.

Kontakt für Journalisten:

Lydia Krüger
Leiterin Unternehmenskommunikation
DEUTSCHE BKK

Postfach 12 01 41
10591 Berlin

Telefon (0 30) 31 18 32 86
Mobil (01 71) 8 60 23 39
Telefax (0 53 61) 60 96 36 93

Lydia.Krueger(at)deutschebkk.de
www.deutschebkk.de

Kundenservice: (01802) 18 08 65 (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Preise für Anrufe aus Mobilfunknetzen),
für Kunden mit Telefon-Flatrate: (05361) 183-183

+++ Die DEUTSCHE BKK ist Deutschlands größte Betriebskrankenkasse mit über einer Million Versicherten. Sie ist hervorgegangen aus den Betriebskrankenkassen der Unternehmen Volkswagen, Post und Telekom. Die DEUTSCHE BKK bietet ihren Kunden ein breites Produktangebot mit attraktiven Bonusprogrammen, Preisvorteile bei Medikamenten, vielfältige Präventionsangebote sowie kostengünstige Zusatzleistungen rund um das Thema Gesundheit. Als erste Krankenkasse hat die DEUTSCHE BKK einen Homöopathie-Vertrag für ihre Versicherten geschlossen. Bezahlt werden Behandlungen beim homöopathischen Arzt. Die Kasse ist bundesweit für jedermann geöffnet und verfügt über 50 Filialen. Ihr Sitz ist Wolfsburg. +++

Quelle: openPR

Montag, 15. Juni 2009

Private Krankenversicherer sollen umdenken

Der Gesundheitsfonds mischt nicht nur das System der gesetzlichen Krankenversicherung auf, auch die Privaten haben darunter zu leiden. Einer aktuellen Studie zufolge kann sich die PKV nicht mehr auf ihr Vollversicherungsgeschäft verlassen. Für die Zukunft werden ihr demnach einige Umstrukturierungen empfohlen.

Während sich einige Versicherer wie die Central oder der Deutsche Ring über ein gutes Neukundengeschäft mit den privaten Krankenvollversicherungen in 2008 freuen und auch im neuen Jahr erste positive Zuwächse verzeichnen, ist dies zurzeit nicht typisch für die Branche.

Dies untermauert auch der Geschäftsbericht des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V. für 2008. Darin ist die Rede von einem Einbruch des Neukundengeschäfts bei den Vollversicherungen. Im Vergleich zum Vorjahr vermeldet der Verband hier ein Minus von 18 Prozent, verglichen mit 2006 wird sogar von einem Rückgang um ganze 58 Prozent berichtet.

Doch während der PKV-Verband vornehmlich die Gesundheitsreform für die Misere in der privaten Krankenvollversicherung verantwortlich macht, hält eine aktuelle Studie der Strategy & Marketing Consultants von Simon-Kucher & Partners die Probleme eher für hausgemacht.

Die Experten empfehlen der PKV ihre Produkte zu entstauben. Statt weiter auf die Vollversicherungen zu setzen, sei seitens PKV die Neuausrichtung auf die inzwischen beliebten Zusatzversicherungen in Kooperation mit der GKV gefragt. Während sich die Nachfrage an Zahnzusatz-, Brillenversicherung und Co sehr positiv entwickle, seien vor allem auch zielgruppenorientierte neue Angebote und Pakete eine lohnende Investition, so Simon-Kucher & Partners.

Dass die private Krankenversicherung ein wichtiges Element des deutschen Gesundheitssystems ist, bestätigt auch die deutsche Ärzteschaft. Sie hat sich kürzlich im Rahmen des 112. Ärztetages in Mainz gegen eine Aufgabe der PKV ausgesprochen. Die PKV nehme im Gesundheitssystem eine wichtige Rolle für den Fortbestand von Wettbewerb und Zukunftsfähigkeit ein.

MB Mediasolution / Easyfinanz24
Christian Brokof & Marcel Mädche
Am Gewerbepark 7
64823 Gross Umstadt
www.easyfinanz24.de
06078-9316556

Die MB Mediasolution betreibt das Finanzportal Easyfinanz24.de. Hier werden den Besuchern umfangreiche Informationen zu den Themen Finanzen und Versicherungen zur Verfügung gestellt. Des weiteren besteht die Möglichkeit einen kostenfreien Versicherungsvergleich anzufordern und über den Newsletter regelmäßige News aus den Bereichen Finanzen und Versicherungen zu erhalten.

Quelle: openPR

Freitag, 30. Januar 2009

Gesundheitsreform - Freiwillig Krankenversicherte 2009 von vielen Änderungen betroffen

Seit 1. Januar 2009 gilt ein einheitlicher Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung / der Gesundheitsfonds ist gestartet

- Besonders freiwillig gesetzlich Versicherte haben nun deutlich höhere Belastungen
- Die Leistungen sind bei privaten Krankenversicherungen garantiert

Mit dem Gesundheitsfonds und einem einheitlichen Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung starteten zum 1. Januar 2009 die letzten, wichtigen Änderungen der Gesundheitsreform. Besonders betroffen sind freiwillig gesetzlich Versicherte, die sich auf deutlich höhere Belastungen und Leistungskürzungen einstellen müssen. Darauf weisen die privaten Krankenversicherer der Versicherungskammer Bayern (Bayerische Beamtenkrankenkasse AG / Union Krankenversicherung AG) hin.

Mit der Einführung des Gesundheitsfonds und eines allgemeinen Beitragssatzes für alle gesetzlichen Krankenversicherungen traten die letzten wichtigen Regelungen der Gesundheitsreform (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz) in Kraft.

Beitragssatz und Beitragsbemessungsgrenze gestiegen
Der Beitragssatz wurde durch die Gesundheitsreform bundesweit auf zurzeit 15,5 Prozent vereinheitlicht. Er soll nach den aktuellen Plänen zwar zum 1. Juli 2009 wieder auf 14,9 Prozent sinken – das ist aber immer noch ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr: Ende 2008 lag der Beitragssatz für die günstigste gesetzliche Krankenkasse bei 13,3 Prozent.

Gleichzeitig wurde 2009 die Beitragsbemessungsgrenze um 75 Euro auf 3.675 Euro im Monat angehoben – bis zu diesem Betrag werden Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung fällig. Durch diese beiden Änderungen steigt der Höchstbeitrag (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) auf knapp 570 Euro im Monat (bis 30. Juni) bzw. 548 Euro im Monat (ab 1. Juli).

Wegfall des Krankengelds für Selbstständige
Hauptberuflich Selbstständige zahlen seit Januar 2009 zwar nur den ermäßigten Beitragssatz von 14,9 Prozent, wenn sie sich freiwillig gesetzlich versichern. Gleichzeitig entfiel aber ihr Anspruch auf Krankentagegeld. Zurzeit existiert ein Referentenentwurf, der das Tagegeld wieder einschließen würde - allerdings erst ab der siebten Woche einer Erkrankung. Wer bereits vorher ein Tagegeld benötigt, muss das über einen Wahltarif bei seiner gesetzlichen Krankenversicherung einschließen. Konsequenz: Der Versicherte bindet sich dadurch drei Jahre an seine Krankenkasse und kann in dieser Zeit nicht wechseln. Zudem gelten eventuell Wartezeiten, und das Tagegeld wird nur für maximal 78 Wochen gezahlt. „Gerade Selbstständige sollten deshalb eine private Krankentagegeld-Versicherung abschließen, die den persönlichen Bedarf wesentlich besser abdeckt“, empfiehlt Manuela Kiechle, Vorstandsmitglied der privaten Krankenversicherer der Versicherungskammer Bayern (Bayerische Beamtenkrankenkasse AG / Union Krankenversicherung AG).

Einführung eines Zusatzbeitrages in der GKV
Eine gesetzliche Krankenkasse darf außerdem ab 2009 einen Zusatzbeitrag von bis zu einem Prozent der Beitragsbemessungsgrenze erheben, wenn sie mit den Mitteln aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommt. Bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 50.000 Euro bedeutet dies eine monatliche Zusatzbelastung von knapp 37 Euro. Die Krankenkasse kann diesen Zusatzbeitrag auch während des laufenden Haushaltsjahres einfordern, wenn der Finanzbedarf durch die Mittel aus dem Gesundheitsfonds nicht gedeckt ist. Eine rückwirkende Zahlung durch die Versicherten ist ausgeschlossen. Wird der Zusatzbeitrag erhoben, kann der Versicherte die Kasse wechseln, wenn er sich nicht für einen Wahltarif mit dreijähriger Bindung entschieden hat.

Änderungen in der privaten Krankenversicherung
Auch die privaten Krankenversicherer wurden durch die Gesundheitsreform ab 1. Januar 2009 beeinflusst: So gibt es jetzt einen einheitlichen Basistarif bei allen Unternehmen, der dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht.

In den Basistarif und damit in die private Krankenversicherung wechseln können seit dem 1. Januar 2009 bislang nicht krankenversicherte Personen, die der privaten Krankenversicherung zuzuordnen sind; außerdem freiwillig gesetzlich Versicherte in den ersten sechs Monaten nach Wegfall der Versicherungspflicht. Alle bereits vor dem 01.01.2009 privat Krankenversicherten erhalten bis zum 30.06.2009 ebenso das Recht, in den Basistarif eines Unternehmens ihrer Wahl zu wechseln. Beim Wechsel eines privaten Anbieters kann außerdem unter bestimmten Umständen ein Teil der angesparten Altersrückstellungen mitgenommen werden.

Private Krankenversicherer bieten
kalkulierbare Beiträge und garantierte Leistungen

Auf die Beiträge und die Leistungen der bestehenden Verträge in der privaten Krankenversicherung wirkt sich die Gesundheitsreform aber nicht aus. „Sie ermöglicht hochwertige medizinische Leistungen und bietet kalkulierbare Beiträge, die nicht vom Gehalt abhängig sind“, sagt Manuela Kiechle. Daher ist freiwillig gesetzlich Versicherten ein Wechsel in die private Krankenversicherung zu empfehlen. Freiwillig Versicherte können ihren gesetzlichen Schutz jederzeit mit einer Frist von zwei Monaten kündigen und zu einem privaten Anbieter wechseln.

Weitere Informationen zur Gesundheitsreform gibt es im Internet unter www.vkb-krankenversicherung.de.

Herausgegeben von der Versicherungskammer Bayern, Maximilianstraße 53, 80537 München

Für Rückfragen
Claudia Scheerer, Pressesprecherin
Tel. (089) 2160-3050, Fax -3009
Thomas Bundschuh, stv. Pressesprecher
Tel. (089) 2160-1775, Fax -3009
E-Mail: presse(at)vkb-krankenversicherung.de
Internet: www.vkb-krankenversicherung.de

Der Konzern Versicherungskammer Bayern ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und ist unter den Top Ten der Erstversicherer platziert. 2007 erzielte der Allsparten-Versicherer 5,66 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und beschäftigte etwa 6.500 Mitarbeiter. An jedem Arbeitstag zahlt das Unternehmen seinen Kunden rund 17 Mio. Euro an Versicherungsleistungen aus. Jedes Jahr werden mehr als 2,8 Mio. Versicherungs- und Leistungsfälle bearbeitet, das sind rund 1.500 pro Arbeitsstunde. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit.

Quelle: openPR

Donnerstag, 29. Januar 2009

AWD - Wegfall des GKV-Krankentagegelds erzeugt Handlungsbedarf bei Selbständigen

AWD: Gesetzliche Neuregelungen durch Gesundheitsreform

Die Gesundheitsreform führt auch in diesem Jahr wieder zu zahlreichen Neuregelungen für gesetzlich und privat Krankenversicherte. Das seit dem 1. Januar für Selbständige und Freiberufler weggefallene Krankentagegeld der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie die Einführung des Basistarifs in der privaten Krankenversicherung (PKV) bergen Risiken, aber auch Chancen. AWD bietet zu beiden Themen die passenden Beratungsleistungen an.

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen wird 2009 im Rahmen des GKV Wettbewerbsstärkungsgesetzes (GKV WSG) weiter eingeschränkt. AWD sieht gerade für Selbständige und Freiberufler erhebliche Konsequenzen: Das für diese Gruppe zum 1. Januar weggefallene Krankentagegeld der GKV erzeuge gravierende wirtschaftliche Risiken. Um den Gefahren, die aus einer drohenden Versorgungslücke entstehen, wirksam zu begegnen, können Selbständige und Freiberufler laut AWD aus zwei Optionen wählen: Entweder sie beantragen den Krankentagegeldtarif bei einer privaten Krankenversicherung oder sie nutzen den Wahltarif der gesetzlichen Krankenversicherung. Aus Sicht von AWD ist der private Krankentagegeldtarif dem gesetzlichen grundsätzlich vorzuziehen, da er dem Versicherten auch langfristig handfeste Vorteile biete. So könne die Höhe des Krankentagegeldes frei gewählt werden, es bestehe keine zeitliche Leistungsbeschränkung und die Mindestversicherungsdauer betrage in der Regel nur ein Jahr. Viele private Krankenversicherungen bieten AWD zufolge zudem eine dynamische Anpassung des Krankentagegelds bei gleichzeitigem Verzicht auf die sonst obligatorischen Gesundheitsprüfungen an. Die Wahltarife der gesetzlichen Krankenversicherungen seien demgegenüber mit ihren begrenzten Tagessätzen, der eingeschränkten Leistungsdauer und der dreijährigen Bindungsfrist weniger vorteilhaft. Zudem weist AWD darauf hin, dass bei diesen das bisher geltende – und beim privaten Krankentagegeld weiterhin vorgesehene – Sonderkündigungsrecht nicht mehr gilt.

Eine weitere Neuregelung ist zum Jahresbeginn 2009 in Kraft getreten, die nach Ansicht von AWD für viele Versicherte von Interesse sein könnte: Private Krankenversicherungen sind seit dem 1. Januar verpflichtet, einen brancheneinheitlichen Basistarif anzubieten, der sich am Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung orientiert. Die Beiträge für diesen Basistarif sind nicht vom Einkommen, sondern wie bei privaten Krankenversicherungen von den versicherten Leistungsarten, Eintrittsalter und Geschlecht abhängig. AWD sieht einen wichtigen Unterschied zur privaten Krankenversicherung darin, dass beim Basistarif Vorerkrankungen unberücksichtigt bleiben und bei der Beitragserhebung keine individuellen Risikozuschläge erhoben werden. AWD empfiehlt den Basistarif deswegen ausdrücklich für Personen, die einen außerordentlich hohen Bedarf an Gesundheitsleistungen haben und für die GKV oder die Normaltarife der privaten Krankenversicherung nicht in Frage kommen. Aufgrund der relativ hohen monatlichen Beiträge, die bis zur Höchstgrenze von aktuell 569,63 Euro reichen können, rät AWD Personen mit durchschnittlichem Leistungsbedarf hingegen vom Basistarif ab.

AWD Holding AG
Bereich Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Suska
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E-Mail: presse(at)awd.de
Internet: www.awd.de

www.awd-pkv-neuerungen-2009.de

Über die AWD Holding AG
Die börsennotierte AWD Holding AG mit Sitz in Hannover ist der führende europäische Finanzdienstleister und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Beratung von Privatpersonen aus dem mittleren und gehobenen Einkommenssegment. Die Beratungsschwerpunkte des Unternehmens betreffen Vermögensbildung, Finanzierung und Altersvorsorge. AWD ist ein unabhängiger Dienstleister, der keinen eigenen Finanzprodukten verpflichtet ist, sondern an seine rund 2 Millionen Privatkunden sowie an 8.000 Firmen die Leistungen von mehr als 300 Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und Bausparkassen vermittelt. Derzeit sind ca. 6.600 Finanzberater in Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Ungarn, Tschechien, Kroatien, Slowakei, Rumänien und Großbritannien für AWD tätig und beraten ihre Kunden in allen Fragen, die das breite Produktportfolio des Unternehmens betreffen.

Quelle: openPR

Montag, 19. Januar 2009

Auch nach der Gesundheitsreform bleibt der Wechsel in die private Krankenversicherung weiterhin einfach

- Gesundheitsreform: Wechsel in die Private Krankenversicherung für viele möglich
- Private Krankenversicherung bietet garantierte Leistungen und kalkulierbare, einkommensunabhängige Beiträge


Für Selbstständige und freiwillig gesetzlich Versicherte bleibt auch nach der Gesundheitsreform ein Wechsel in die private Krankenversicherung unproblematisch. An den generellen Zugangsvoraussetzungen hat sich nichts geändert. Allerdings gelten je nach Beschäftigungsart unterschiedliche Rahmenbedingungen.

Selbstständige können immer wechseln
Am einfachsten ist der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung für Selbstständige oder Freiberufler. „Denn sie sind grundsätzlich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit. Mit einer Frist von zwei Monaten können sie jederzeit ihre gesetzliche Krankenversicherung kündigen, zu einem privaten Anbieter wechseln und dort die Vorteile der privaten Vollversicherung nutzen", erklärt Manuela Kiechle , Vorstandsmitglied der privaten Krankenversicherer der Versicherungskammer Bayern (Bayerische Beamtenkrankenkasse AG / Union Krankenversicherung AG).

Arbeitnehmer: Bruttojahreseinkommen ist entscheidend
Bei Arbeitnehmern ist das Brutto-Jahresarbeitsentgelt der letzten drei Kalenderjahre maßgebend. Es muss in diesem Zeitraum über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von derzeit 48.600 Euro gelegen haben - erst dann steht es den Beschäftigten frei, sich privat zu versichern. Selber nachrechnen muss das kein Beschäftigter: Die Personalabteilung eines Unternehmens meldet automatisch der Krankenkasse die entsprechende Überschreitung; die Krankenkasse stellt den Arbeitnehmer dann von der Versicherungspflicht frei und informiert ihn entsprechend.


Sonderfall Beamte
Für Beamte gilt generell keine Sozialversicherungspflicht - Bund oder Land übernehmen als Dienstherr einen Teil der anfallenden Kosten für die medizinische Versorgung (die so genannte „Beihilfe“). Sie deckt beim Beamten selbst einen Anspruch von 50 Prozent ab; der Ehegatte erhält 70 Prozent, Kinder 80 Prozent. Wie genau die Beihilfe gewährt wird, ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Immer gilt: Kosten, die durch die Beihilfe nicht abgedeckt sind, muss der Versicherte selber tragen. Die private Krankenversicherung bietet daher bestimmte „Beihilfetarife“ an, durch die diese Lücke geschlossen werden kann.

PKV: Garantierte Leistungen bei stabilen Beiträgen
Zudem gilt: Wer sich für einen Wechsel in die private Krankenversicherung entscheidet, profitiert von garantierten Leistungen und stabilen Beiträgen. Denn einmal vertraglich garantierte Leistungen dürfen nicht gekürzt oder sogar gestrichen werden - wer privat krankenversichert ist, kann daher sein Leben lang auf die Leistungsgarantie vertrauen. Gleichzeitig sind die Beiträge der privaten Anbieter stabiler als in der gesetzlichen Krankenversicherung - denn: „Nur private Krankenversicherer wie die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG und Union Krankenversicherung AG bilden Alterungsrückstellungen für ihre Kunden“, betont Manuela Kiechle. Erst im Rentenalter werden diese Rückstellungen aufgelöst, um den Beitrag für die Versicherten dauerhaft günstig zu halten.

Mehr Informationen im Internet unter www.vkb-krankenversicherung.de.

Herausgegeben von der
Versicherungskammer Bayern
Maximilianstraße 53
80537 München

Für Rückfragen
Claudia Scheerer, Pressesprecherin
Tel. (089) 2160-3050, Fax -3009
Thomas Bundschuh, stv. Pressesprecher
Tel. (089) 2160-1775, Fax -3009
E-Mail: presse(at)vkb-krankenversicherung.de
Internet: www.vkb-krankenversicherung.de

Der Konzern Versicherungskammer Bayern ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und ist unter den Top Ten der Erstversicherer platziert. 2007 erzielte der Allsparten-Versicherer 5,66 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und beschäftigte etwa 6.500 Mitarbeiter. An jedem Arbeitstag zahlt das Unternehmen seinen Kunden rund 17 Mio. Euro an Versicherungsleistungen aus. Jedes Jahr werden mehr als 2,8 Mio. Versicherungs- und Leistungsfälle bearbeitet, das sind rund 1.500 pro Arbeitsstunde. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit.

Quelle: openPR

Dienstag, 6. Januar 2009

Private Krankenversicherung für freiwillig gesetzlich Versicherte oft günstiger

Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt auf 15,5 Prozent +++ Selbständige und Freiberufler verlieren Krankengeld +++ Weitere Leistungskürzungen für gesetzlich Versicherte nicht ausgeschlossen

Das neue Jahr bringt zahlreiche Änderungen für gesetzlich wie privat Krankenversicherte mit sich. In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es ab sofort den Gesundheitsfonds. Jetzt gilt ein einheitlicher Beitragssatz von 15,5 Prozent. Infolge höherer Honorare für Ärzte und Mehraufwendungen für Krankenhäuser stieg der Satz – verglichen mit dem durchschnittlichen Beitragssatz in 2008 - um 0,7 Prozent. Das bekommen besonders alle jene zu spüren, die bislang bei einer günstigen Krankenkasse versichert sind. Unangenehm wird es auch für alle freiwillig gesetzlich versicherten Selbstständigen und Freiberufler. Ihnen hat der Gesetzgeber zum Jahreswechsel das Krankengeld ersatzlos gestrichen. Damit sind sie im Krankheitsfall vielfach in ihrer Existenz bedroht.

„Das alles sind reichlich Gründe für alle freiwillig gesetzlich Versicherten, über einen Wechsel in die Private Krankenversicherung nachzudenken“, wie Martin Gräfer, Leiter des Vertriebsweges Makler der Gothaer Versicherung, ausführt. Voraussetzung für den Wechsel eines Arbeitnehmers ist allerdings: Er verdient in drei aufeinander folgenden Kalenderjahren monatlich brutto mehr als 3.675 Euro.

Viele Versicherungsnehmer zahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung mehr, als sie es als Privatpatient müssten. Und: Dem finanziellen Aufwand steht oft keine adäquate Leistung entgegen. „Wer möchte bei wichtigen gesundheitlichen Eingriffen nicht selber entscheiden, welcher Arzt oder welches Krankenhaus für ihn richtig ist? In der Privaten Krankenversicherung ist das möglich“, erläutert Gräfer. Außerdem kann der Arzt bei Privatpatienten zu höheren Sätzen – etwa im Falle besonders komplizierter Operationen – abrechnen. Ferner sind gesetzlich Versicherte mit hohen Zuzahlungen für Zahnersatz konfrontiert.

Schließlich gibt es in der gesetzlichen Krankenversicherung nach wie vor das Risiko von weiteren Leistungseinschränkungen. „Einem Privatpatienten hingegen können Leistungen nach Vertragsschluss nicht einfach gestrichen werden“, betont Gräfer und empfiehlt allen freiwillig gesetzlich Versicherten, sich ein Angebot einzuholen. „Umfassende Leistungen zu einem kalkulierbaren Preis – das ist die Stärke der Privaten Krankenversicherung, insbesondere auch der Gothaer“.

Ein weiteres Plus des Kölner Versicherers ist seine hohe Beitragsstabilität. Als Folge soliden Wirtschaftens muss die Gothaer ihre Preise weniger anpassen, als es die anderen Markteilnehmer im Schnitt tun. „Die Bildung von ertragreichen und sicheren Rückstellungen ermöglichen es uns, für das Bestandsgeschäft nur moderate Erhöhungen vornehmen zu müssen. Neukunden können sich 2009 über nahezu stabile Prämien freuen. Das stetig steigende Vertrauen der Kunden in die Solidität der Gothaer spiegelt sich in steigenden Abschlüssen wider“, bilanziert Gräfer.

Die Tarife der Gothaer Krankenversicherung:
Bereits der Einsteigerschutz Gothaer MediStart bietet Leistungen, die über dem gesetzlichen Leistungskatalog liegen und ist daher allen Berufseinsteigern mit Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze bzw. allen Selbstständigen zu empfehlen. MediVita wendet sich an den Individualisten. In diesem äußerst flexiblen Tarif kann man viele Bausteine in verschiedenen Ausprägungen miteinander kombinieren und so seinen persönlichen Versicherungsschutz optimal individuellen Bedürfnissen anpassen - auch während der Laufzeit. Im Komfortschutz wird besonders gehobenen Ansprüchen Rechnung getragen. Hier ist beispielsweise die Behandlung durch den Heilpraktiker zu 100 Prozent abgesichert. Zahn-ersatz wird zu mindestens 80 Prozent erstattet. Der Maximalschutz bietet optimale Leistungen bei ambulanter, stationärer und zahnmedizinischer Behandlung zu niedrigen Preisen.

Ihr Ansprechpartner: Thomas Moll
Presse und Unternehmenskommunikation
Telefon: 0221/ 308-34550, Telefax: 0221/ 308-34530
Gothaer Konzern
Gothaer Allee 1, 50969 Köln
E-Mail: thomas_moll(at)gothaer.de
Internet: www.gothaer.de

Der Gothaer Konzern ist mit rund vier Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 3,5 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.

Quelle: openPR

Dienstag, 23. Dezember 2008

Streichung des Krankengeldes für Selbständige ab 2009

Der Gesundheitsfonds macht Vieles möglich: Für die große Mehrheit der Bundesbürger beispielsweise einen höheren monatlichen Beitrag an die Krankenkasse, durch den Einheitsbeitragssatz von 15,5% kaum noch finanzielle Anreize zum Kassenwechsel und für Selbständige die Streichung des Krankengeldes.

Letzteres hat weitreichende Folgen für Gewerbetreibende oder Freiberufler, wenn sie sich mit der geänderten Gesetzeslage nicht auseinandersetzen. „Selbständige, die sich nicht selbst darum kümmern, haben ab 2009 keinen Anspruch mehr auf Krankengeld. Das heißt, wenn sie wegen Krankheit oder Unfall für einen gewissen Zeitraum nicht mehr arbeiten können, erhalten sie kein Krankengeld und haben so keinen finanziellen Ausgleich mehr zum ausfallenden Arbeitseinkommen. Krank sein kann sich ein Selbständiger dadurch noch weniger leisten als bisher“, erläutert Diplom-Ökonom Karsten Werksnies.

Um dieses Problem zu lösen, bieten sowohl gesetzliche Kassen aber auch private Krankenversicherer die Absicherung des Krankengeldes an. Die Preisunterschiede sind allerdings gewaltig. Der Versicherungskaufmann Werksnies zeigt auf: „Um etwa 1.500 Euro im Monat abzusichern, zahlt ein 30-jähriger Selbständiger bei einem Krankentagegeld von 50,- Euro, welches nach der dritten Woche Arbeitsunfähigkeit einsetzt, bei den günstigsten privaten Krankenversicherern etwa 25,- Euro im Monat. Teurere Anbieter, auch unter den gesetzlichen Krankenkassen, verlangen für einen vergleichbaren Schutz mit teilweise über 60,- Euro Beitrag pro Monat bereits mehr als das Doppelte.“

Besonderes Augenmerk sollte allerdings nicht nur auf einen Vergleich unterschiedlicher Krankenversicherer und die Preise gelegt werden, sondern auch, ob die eigene Krankenkasse eine dreijährige Mindestvertragsdauer verlangt. Alleine der Abschluss eines Krankentagegeldes als Wahltarif über eine gesetzliche Krankenkasse kann dazu führen, dass der Selbständige für drei Jahre an seine gesetzliche Kasse gebunden ist und damit weder in eine andere Kasse noch in die private Krankenversicherung wechseln kann.

„Wir können jedem Selbständigen nur empfehlen, einen unabhängigen Vergleich verschiedener Versicherer einzuholen und nicht voreilig das erste Angebot abzuschließen“, rät Karsten Werksnies. „Gar nicht zu handeln ist allerdings auch keine gute Alternative, denn die Absicherung von Einkommensausfällen durch Krankheit oder Unfall ist ab dem 01.01.2009 aus dem Leistungskatalog der Kasse gestrichen.“

Weitere Informationen zum Krankentagegeld sowie die Möglichkeit einer Anforderung einer unabhängigen Vergleichsberechnung finden Sie auf der Internetseite www.krankentagegeld.young-insurance.de

Bergische Assekuranz
Lise-Meitner-Straße 5-9
42119 Wuppertal

Kontaktmöglichkeiten:
Per E-Mail: info [at] young-insurance.de
Tel.: 02 02 - 515 52 65
Fax: 02 02 - 515 52 66

Die Bergische Assekuranz wurde von den Diplom-Ökonomen Bogdan Kellinger und Karsten Werksnies als unabhängiger Versicherungsmakler gegründet. Mit der Internetpräsenz www.young-insurance.de hat sich das Unternehmen speziell auf die Bedürfnisse von Privatpersonen und Gewerbetreibenden spezialisiert, die keine Beratung von gebundenen Versicherungsvertretern einer einzelnen Versicherungsgesellschaft wünschen, sondern anhand unabhängiger Vergleichsberechnungen preisgünstige und leistungsstarke Angebote verschiedener Unternehmen einholen möchten. Die Bergische Assekuranz verfügt über Anbindungen an mehr als 100 unterschiedliche deutsche Versicherungsgesellschaften. Für verschiedene Berufsgruppen wie beispielsweise Studenten, Auszubildende, Berufseinsteiger oder bestimmte Gewerbetreibende stehen Sondertarife zur Verfügung.
Zusätzlich werden auch alle anderen Alters- und Berufsgruppen umfassend, fair, unabhängig und kompetent beraten. Seit 1998 in der Versicherungsbranche tätig werden Kunden über das Internet, telefonisch und auf dem Postwege betreut - sowohl bei der der Angebotserstellung als auch im Schadenfall. Die Stärke der Bergischen Assekuranz zeichnet sich durch eine sehr hohe Marktabdeckung, hervorragend ausgebildete Mitarbeiter und verschiedene auf bestimmte Zielgruppen zugeschnittene Angebote aus. Mit einer individuellen Analyse und der Nutzung modernster Finanz-Vergleichssoftware, werden Interessenten und Kunden objektiv und unabhängig beraten.

Quelle: openPR

Dienstag, 9. Dezember 2008

Kein Zusatzbeitrag für Versicherte der IKK Niedersachsen

Die IKK Niedersachsen wird zum 1. Januar 2009 keinen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten erheben.

„Die IKK Niedersachsen steht auf einem wirtschaftlich soliden Fundament und wir werden für unsere Versicherten zum 1. Januar 2009 deshalb keinen zusätzlichen Beitrag erheben“, sagt Wolfgang Krause, Vorstand der IKK Niedersachsen. Trotz der positiven Entwicklung für die IKK Niedersachsen sieht Krause die Festlegung des einheitlichen Beitragssatzes auf 15,5 Prozent kritisch: „Der neue einheitliche Beitragssatz ist sehr knapp kalkuliert, das Geld wird kaum reichen, um die neuen Honorarzusagen der Bundesregierung an die Ärzte und Krankenhäuser und zusätzlich die Kostensteigerungen in anderen Bereichen zu bezahlen.“

Obwohl die Höhe des Einheitsbeitrages zu gering kalkuliert ist, sieht Krause langfristig dennoch auch eine positive Entwicklung, weil es durch den Einheitsbeitrag wieder auf Leistungen und Service ankommt. Einschlägige Studien zeigen: Für Versicherte sind insbesondere die schnelle Teilhabe an medizinischen Innovationen und die Sicherung eines hohen Versorgungsniveaus besonders wichtig.

Die IKK Niedersachsen entspricht schon heute diesen Wünschen. Sie ist im Markt traditionell eine der Leistungs- und Serviceführer. „Wir setzen nicht nur auf herausragende Produkte, exzellenten persönlichen, wohnortnahen Service und eine einzigartige Dienstleistungsqualität, sondern auch auf die kontinuierliche Einführung innovativer Produkte“, erklärt Wolfgang Krause. „Unter dieser Prämisse haben wir unser Angebot schon im letzten Jahr mit Wahltarifen, integrierten Versorgungs- und Präventionsmodellen erweitert. In vielen Bereichen waren und sind wir damit Vorreiter auf dem Krankenversicherungsmarkt in Niedersachsen“, so Krause weiter.

Die IKK Niedersachsen mit Sitz in Hannover hat rund 300.000 Versicherte bei einem Haushaltsvolumen von über 600 Mio. Euro. Sie wird von ihrem Vorstand Wolfgang Krause, der in Personalunion auch Vorstand des IKK-Landesverbandes Nord ist, geführt.

Kontakt:
IKK Niedersachsen
Inka Lipka
Gunther-Wagner-Allee 23
30177 Hannover
Tel.: 0511/1 23 89-1165
Fax: 0511/1 23 89-1169
E-Mail: inka.lipka(at)ikk-nds.de
www.ikk-niedersachsen.de

Die IKK Niedersachsen ist die größte Krankenkasse des niedersächsischen Handwerks, die fünftgrößte in Deutschland. Gegründet im Jahr 1996 sorgen rund 500 IKK-Mitarbeiter an 35 Standorten in ganz Niedersachsen täglich für das Wohl der Versicherten und Arbeitgeber. Bereits heute vertrauen der IKK Niedersachsen rund 300.000 Menschen.

Quelle: openPR

Dienstag, 2. Dezember 2008

MLP AG "Patienten und Ärzte bemängeln Verschlechterung der Gesundheitsversorgung"

MLP AG präsentiert Ergebnisse des 3. MLP Gesundheitsreports

Wiesloch, im November 2008: Dies ist das Kernergebnis des 3. MLP Gesundheitsreports. Der MLP Gesundheitsreport ist eine repräsentative Studie, den das Institut für Demoskopie Allensbach mit Unterstützung der Bundesärztekammer im Auftrag der MLP AG erstellt hat. Laut der Studie sind Ärzte vor allem aufgrund des zunehmenden Kostendrucks bei Behandlungs- und Medikamentenabrechnungen pessimistisch. Patienten erwarten steigende Krankenkassenbeiträge und höhere Medikamentenzuzahlungen. Kritik wird in der Studie auch an dem für Kassenpatienten entworfenen Gesundheitsfonds laut. Patienten und Ärzte erwarten kaum Entlastung von den hierzu geplanten Maßnahmen der Bundesregierung. Mehr als die Hälfte der Patienten und Ärzte in Deutschland beklagt eine zurückgehende Qualität in der Gesundheitsversorgung.
Laut MLP-Gesundheitsreport sagen inzwischen 60 Prozent der Bevölkerung, dass sich die Qualität der Gesundheitsversorgung in den vergangenen zwei bis drei Jahren verschlechtert hat. Die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems als „gut“ oder „sehr gut“ bezeichnen 59 Prozent der Bevölkerung – das sind fünf Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr und sogar 23 Prozentpunkte weniger als 1994.

Große Skepsis besteht über die Zukunft des Gesundheitssystems: Der Politik trauen nur noch 16 Prozent der Bürger und 15 Prozent der Ärzte die Sicherung einer langfristig guten Gesundheitsversorgung zu. Im Gesundheitsreport der MLP AG rechnen dagegen 82 Prozent der Bürger mit steigenden Beiträgen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und rund drei Viertel mit weiter erhöhten Zuzahlungen für Medikamente in den nächsten zehn Jahren. Dass es zunehmend zu einer „Zwei-Klassen-Medizin“ kommt, erwarten 69 Prozent der Bürger und sogar 87 Prozent der Ärzte. Gleichzeitig glauben laut Report der MLP AG 84 Prozent der Ärzte, dass es künftig schwieriger wird, alle medizinisch notwendigen Leistungen zu verordnen und fordern grundlegende Reformen, um das Gesundheitssystem auf den demografischen Wandel vorzubereiten. Ein entscheidender Grund für den Pessimismus der Ärzte sind deren wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Schon heute fühlen sich laut Gesundheitsreport der MLP AG 56 Prozent der Ärzte „stark“ oder „sehr stark“ vom Kostendruck betroffen; unter den niedergelassenen Ärzten sind es sogar 69 Prozent. Bereits heute erbringen 73 Prozent der Niedergelassenen laut eigenen Angaben häufig Leistungen, deren Kosten nicht übernommen werden – für die Zukunft befürchten mehr als zwei Drittel der Ärzte, dass die zunehmende Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte negative Auswirkungen auf die Qualität der Gesundheitsvorsorgung hat. 61 Prozent erwarten, dass der Kostendruck nach Einführung des Gesundheitsfonds am 1. Januar 2009 weiter zunimmt.

Die Untersuchung der MLP AG beschäftigt sich auch mit dem Gesundheitsfonds: Von den gesetzlich Krankenversicherten glauben lediglich 38 Prozent, dass sie persönlich von der Einführung des ab 2009 eingeführten Gesundheitsfonds betroffen sind. Von denjenigen, die schon von der Einführung des Fonds gehört haben (76 Prozent), rechnen 47 Prozent mit einem Rückgang der Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Zudem zweifeln 56 Prozent der Bürger – und 73 Prozent derjenigen, die konkrete Vorstellungen über den Gesundheitsfonds haben – daran, dass mit dieser Reform die Versorgung finanziell längerfristig sichergestellt ist. Unter den Ärzten sind 31 Prozent (Niedergelassene 42 Prozent) der Überzeugung, dass sich die Gesundheitsversorgung mit der Einführung des Fonds verschlechtert – von der Gesundheitspolitik der Bundesregierung insgesamt haben laut der MLP-Studie 85 Prozent der Ärzte „keinen guten Eindruck“.

Privat Versicherte fühlen sich dem Gesundheitsreport zufolge gut abgesichert. Während sich gesetzlich Versicherte lediglich zu 56 Prozent gut abgesichert fühlen, sind es unter den privat Versicherten 89 Prozent. Weiter zugenommen hat unter den gesetzlich Versicherten das Interesse am Abschluss einer (weiteren) privaten Zusatzversicherung. Zogen dies im Jahr 1997 noch 23 Prozent in Erwägung, sind es mittlerweile 44 Prozent. Für knapp drei Viertel der niedergelassenen Ärzte haben Privatpatienten eine hohe Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg der Praxis. Der MLP Gesundheitsreport ist eine repräsentative Umfrage unter rund 1.800 Bundesbürgern und mehr als 500 Ärzten. Weitere Details sowie eine Bestellmöglichkeit des Reports unter: www.mlp-gesundheitsreport.de


MLP AG
Frank Heinemann
Alte Heerstraße 40
69168 Wiesloch
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Fax +49 (0) 6222 308 1131

Über die MLP AG
Die MLP AG ist ein unabhängiger Finanz- und Vermögensberater. In der Beratung von Akademikern und anderen anspruchsvollen Kunden verfügt die MLP AG über jahrzehntelange Erfahrung. Mit rund 2.620 hoch qualifizierten Beratern ist die MLP AG für mehr als 730.000 Kunden der kompetente Partner in allen Bereichen des persönlichen Finanzmanagements. Weitere Informationen über die MLP AG finden Sie unter www.mlp-ag.de.

Quelle: openPR

Freitag, 28. November 2008

Der Gesundheitsfond und seine Bedeutung für Leistungsbringer und Industrie

Zum 1. Januar 2009 startet das neue System des Gesundheitsfonds, welches durch das GKV-WSG definiert und nun durch das GKV-OrgWG präzisiert wurde. FORUM Institut für Management, einer der führenden Konferenz- und Seminaranbieter Deutschlands veranstaltet eine hochkarätig besetzte Konferenz zu allen Fragen rund um die Auswirkungen des Gesundheitsfonds. 5 Experten werden zur intensiven Diskussion zur Verfügung stehen. Die Konferenz findet am 17. Februar 2009 in Köln statt.

Weitere Informationen zur Konferenz und zum Veranstalter finden Sie unter:
www.forum-institut.de/de/veranstaltungen/pharma-kosmetik-...

Sina Ragozet
Bereich Pharmazeutische Industrie
FORUM Institut für Management GmbH
Vangerowstraße 18
69115 Heidelberg
Tel. 06221 500 534
Fax. 06221 500 933
E-Mail: s.ragozet(at)forum-institut.de

Das FORUM Institut für Management GmbH steht seit knapp 30 Jahren für praxisorientierte und fundierte Wissensvermittlung in Unternehmensfragen auf höchstem Niveau. FORUM ist 100% Tochter von Springer Science + Business Media, einem der weltweit führenden Anbieter für Wissenschafts- und Fachliteratur. Das breit gefächerte Angebot umfasst Konferenzen und Tagungen zu aktuellen Entwicklungen, aber auch Seminare und mehrtägige Lehrgänge. Im Jahre 2007 nahmen mehr als 30.000 Führungskräfte aus nahezu allen Ländern Europas und aus den Vereinigten Staaten an über 1.400 Veranstaltungen der FORUM-Institute teil.

Quelle: openPR

Montag, 24. November 2008

Große Skepsis gegenüber Gesundheitsfonds

Der zum 1. Januar 2009 in Kraft tretende Gesundheitsfonds stößt in der Bevölkerung zunehmend auf Skepsis. Nicht nur, dass die meisten GKV-Versicherten durch den von der Bundesregierung mittlerweile beschlossenen Einheitstarif von 15,5 Prozent in Zukunft teils deutlich höhere Beiträge zahlen müssen - jeder zweite (50%) befürchtet darüber hinaus ein weiter abnehmendes Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung. Aktuell lehnen 39 Prozent der GKV-Versicherten die Vereinheitlichung der Beitragssätze ab; im September waren dies erst 31 Prozent. Lediglich 16 Prozent bekunden Zustimmung zur Reform des GKV-Finanzierungssystems (September: 19%), 45 Prozent trauen sich hierzu noch kein abschließendes Urteil zu.

Dies zeigt die aktuelle Ausgabe der Studie "Markttracking Gesundheitsfonds" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG. Monatlich werden 1.000 GKV-Mitglieder zwischen 16 und 65 Jahren zu ihren Einstellungen zum Gesundheitsfonds und ihrer bereitschaft, die Krankenkasse zu wechseln, befragt.

Demnach sind aktuell 80 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten grundsätzlich über die Einführung des Gesundheitsfonds informiert (September: 74%; März: 53%). Allerdings ist nur gut der Hälfte der Versicherten (58%) bislang bekannt, dass die Kassen - je nach wirtschaftlicher Situation und in bestimmten Grenzen - Zuschläge auf den neuen Einheitsbeitrag erheben oder mögliche Überschüsse in Form von Prämien an ihre Mitglieder zurückzahlen können. Derzeit rechnet jeder fünfte GKV-Versicherte (22%) mit zusätzlichen Beiträgen seiner Krankenkasse über den Einheitstarif hinaus. Am stärksten ist diese Befürchtung aktuell unter den Mitgliedern der AOKen ausgeprägt, gefolgt von den Betriebskrankenkassen (BBK), den Innungskrankenkassen (IKK) und den Ersatzkassen. 31 Prozent erwarten hingegen - nicht zuletzt aufgrund der oftmals deutlichen Erhöhung gegenüber dem jetzigen Beitragssatz - dass ihre Krankenkasse eine Prämie ausschütten wird. Im Falle der Erwirtschaftung von Überschüssen durch die gesetzlichen Krankenkassen bevorzugen knapp zwei Drittel der GKV-Mitglieder (63%) eine solche Prämienausschüttung, mehr als ein Drittel (37%) präferiert hingegen die Investition von Überschüssen in ein erweitertes Leistungsangebot.

Zusatzbeiträge erhöhen Wechselgefahren deutlich

Auf diejenigen Krankenkassen, die nach Einführung des Gesundheitsfonds von ihren Mitgliedern Zuschläge zum Einheitstarif verlangen (müssen) - während andere Kassen dies nicht tun oder ihren Mitgliedern sogar Prämien oder zusätzliche Leistungen bieten - könnte bereits im kommenden Jahr eine erhebliche Wechselwelle zurollen. Marktszenarien zeigen, dass die Wechselbereitschaft der Versicherten je nach Zuschlagshöhe bzw. finanzieller Benachteiligung beim drei- bis vierfachen der "natürlichen" Fluktuation von fünf Prozent liegt. Profitieren können hingegen Kassen, die Überschüsse in Form von Prämienzahlungen oder zusätzlichen Leistungen an ihre Versicherten weitergeben.

"Das Überschreiten des Einheitstarifs hat für die Versicherten besondere Signalwirkung und beflügelt die Wechselbereitschaft", erläutert Anja Schweitzer, Leiterin der HealthCare Marktforschung der psychonomics AG. "Gleichzeitig werden sich die Versicherten vor dem Hintergrund des mit dem Einheitstarif verbundenen Wegfalls größerer Preisunterschiede zwischen den Kassen, zukünftig stärker für deren Leistungs- und Servicedifferenzen interessieren", so die Prognose.

Die komplette 50-seitige Studie "Markttracking Gesundheitsfonds" (Ausgabe Oktober 2008) mit zahlreichen Differenzierungen nach Soziodemographie, Gesundheitszustand und Krankenkassenzugehörigkeit sowie für unterschiedliche Marktszenarien kann über die psychonomics AG bezogen werden. Die kommende Ausgabe der regelmäßigen Marktbeobachtung zu den Auswirkungen des Gesundheitsfonds erscheint Anfang Dezember 2008.

Weitere Studieninfo: www.psychonomics.de/tracking_gesundheitsfonds.pdf

Studienleitung: Anja Schweitzer (Leiterin psychonomics HealthCare) -
Tel.: +49 (0)30 308 74 47-0 - E-Mail: anja.schweitzer(at)psychonomics.de

Pressekontakt

Kommunikations- und Pressebüro
Ansgar Metz
Haselbergstraße 19
50931 Köln
T +49 (0)177-2953800
E-Mail: ansgar.metz(at)email.de

Die psychonomics AG ist ein führendes Marktforschungs- und Beratungsinstitut mit Hauptsitz in Köln. Das Leistungsspektrum umfasst die systematische Analyse, Gestaltung und Steuerung erfolgskritischer Beziehungen von Unternehmen zu ihren Kunden, Mitarbeitern und Vertriebspartnern sowie zu Investoren und der Öffentlichkeit.

Zum Kundenkreis von psychonomics zählen viele Marktführer aus den Bereichen Dienstleistung, Handel und Verarbeitendes Gewerbe. Derzeit beschäftigt das 1991 als Spin-Off des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln gegründete Unternehmen an den Standorten Köln, Berlin, Wien und Klagenfurt ein Team aus rund 140 hoch qualifizierten Marktforschern und Beratern. Seit 2007 ist die psychonomics AG Mitglied der weltweit tätigen YouGov Gruppe mit Stammsitz in London.

Weitere Info: www.psychonomics.de - www.yougov.com

Quelle: openPR

Mittwoch, 12. November 2008

Gesetzlich oder privat versichert? BKK Dr. Oetker empfiehlt Pro und Kontra abzuwägen

Mehr Leistungen, weniger Kosten – mit dieser Aussage wird vor allem jungen und gutverdienenden Versicherten der Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) schmackhaft gemacht. Die bevorstehende Einführung des Gesundheitsfonds und damit verbundene Vereinheitlichung der Beiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) heizen die Diskussion jetzt erst richtig an. Die Betriebskrankenkasse (BKK) Dr. Oetker warnt jedoch vor übereilten Reaktionen. Denn ein Zurück in die Solidargemeinschaft der GKV gibt es fast nie.

Der Wechsel in die PKV lohnt sich nicht für jeden, so auch eine aktuelle Studie von Stiftung Warentest. Für die meisten Kunden sei die private auf Dauer deutlich teurer als die gesetzliche Krankenversicherung. Der Grund: mit zunehmendem Alter und Krankheitsrisiko steigen die Beiträge in der PKV drastisch an. Aus Sicht der Verbraucherschützer sollte ein heute 35-Jähriger davon ausgehen, dass sich sein Beitrag in der PKV bis zum Rentenalter mindestens verdreifacht. Unabhängig davon, ob das Einkommen sinkt.

In die PKV kann grundsätzlich jeder wechseln, dessen Bruttoeinkommen in den letzten drei zurück liegenden Jahren über der Jahresarbeitsentgeltgrenze lag. Derzeit sind das mindestens 48.150 Euro im Jahr (2009: 48.600 Euro). „Interessenten sollten Pro und Kontra sorgfältig abwägen.“, rät Klemens Kläsener, Vorstandsvorsitzender der BKK Dr. Oetker. „Insbesondere junge, gesunde Gutverdiener, die sich bislang freiwillig gesetzlich krankenversichert haben, lockt die scheinbare Ersparnis. Doch Vorsicht: oftmals geht diese Rechnung nicht auf.“

Beitragsunterschiede

Die auf den ersten Blick attraktiv erscheinenden Beitragsvorteile junger, gesunder, kinderloser Beschäftigter können sich in der PKV schnell ändern, sobald sich die Lebensumstände verändern. Denn anders als bei gesetzlichen Kassen sind die Beiträge abhängig vom gewählten Tarif sowie dem jeweiligen Risiko des Versicherten. Neben dem Gesundheitszustand spielen hier Alter, Geschlecht und Anzahl der Familienangehörige eine entscheidende Rolle. In der Praxis bedeutet dies, dass die Beiträge im Alter steigen, das Einkommen hingegen in der Regel sinkt. Doch einen Weg zurück in die GKV gibt es nach dem 55. Lebensjahr gar nicht mehr und vorher auch nur in bestimmten Situationen. In der GKV hingegen richtet sich der Beitrag nach dem jeweiligen Einkommen. Sinkt beispielsweise im Rentenalter das Einkommen, passen sich die Beiträge entsprechend an.

Familienversicherung

Kinder und Ehepartner ohne eigenes Einkommen werden in der GKV kostenlos mitversichert und können von Beginn an das komplette Leistungsspektrum nutzen. Eine kostenlose Familienversicherung sehen die privaten Anbieter nicht vor. Im Gegenteil: jedes Familienmitglied schlägt mit einem eigenen Betrag zu Buche. Und auch der Zuschuss des Arbeitgebers bezieht sich nur auf den versicherten Arbeitnehmer.

Kassenwechsel

Mit einer zweimonatigen Kündigungsfrist kann innerhalb der GKV jederzeit die Krankenkasse gewechselt werden. Einzige Voraussetzung ist eine 18-montige Bindungsfrist an die Kasse. Bei möglicher Einführung eines Zusatzbeitrages haben Versicherte jedoch ein Sonderkündigungsrecht, bei dem die Bindungsfrist entfällt. Auch in der PKV können Versicherte frei wählen. Mit jährlicher Frist kann auch hier der Vertrag gekündigt werden. Allerdings ist die neue Versicherung nicht verpflichtet, den Neukunden anzunehmen. Nicht selten führt eine erneute Gesundheitsprüfung zudem zu höheren Risikoabschlägen oder gar zum Ausschluss bestimmter Erkrankungen.

Weiteres Problem: Damit die Beiträge auch im Alter stabil gehalten werden können, bilden privat Versicherer sog. Altersrückstellungen. Neu ist, dass privat Versicherte ab 2009 die Altersrückstellung beim Wechsel des Versicherers mitnehmen können. Allerdings sind die Betroffenen nach einem Wechsel innerhalb der PKV beim neuen Anbieter so gestellt, als wären sie in demselben Alter eingetreten, in dem sie die ursprüngliche Versicherung begonnen hatten. Jedoch entspricht die Höhe der Altersrücklage lediglich dem Umfang des Basistarifs. Verluste müssen also in Kauf genommen werden. Wissen sollten Interessenten zudem, dass die privaten Anbieter die zukünftige Mitnahmemöglichkeit der Altersrückstellung in die neuen Tarife einbeziehen. Vorsichtigen Schätzungen zufolge soll der Preis für gleiche Leistungen ab 2009 um 15 bis 20 Prozent steigen.

Krankenversicherung individuell auswählen

Auch innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es Unterschiede. Neben den gesetzlichen Leistungen, die in der gesamten GKV gleich sind, gibt es Zusatzleistungen und Serviceunterschiede, über die sich die Kassen unterscheiden. Mehr unter www.bkk-oetker.de.

BKK Dr. Oetker
Herforder Straße 23
33602 Bielefeld

Telefon: 0521/155 3400
Telefax: 0521/155 2258

info(at)bkk-oetker.de
www.bkk-oetker.de

Pressekontakt:
Frau Tanja Jostes
presse(at)bkk-oetker.de

Als gesetzliche Krankenkasse wurde die BKK Dr. Oetker am 1. Oktober 1952 gegründet und ist seit dem Jahr 2002 bundesweit geöffnet. Mit Hauptsitz in Bielefeld und weiteren Standorten in Budenheim, Hamburg und Wittlich betreuen inzwischen mehr als 160 Beschäftigte über 150.000 Versicherte und Arbeitgeberkunden. Bei einem Beitragssatz von 12,8 % bietet die BKK Dr.Oetker neben individueller Betreuung umfangreiche Mehrleistungen mit hohem Zusatznutzen an.

Quelle: openPR

Montag, 10. November 2008

Die PKV im Jahre 2009 - was kommt denn da alles?

GF Sven HennigBasistarif - Mitnahme der Alterungsrückstellungen - Alte Welt vs. Neue Welt
Das Jahr 2009 und die Private Krankenversicherung


Nun ist es soweit, das Jahr 2009 ist nun in greifbare Nähe gerückt, die Veränderungen in der Privaten Krankenversicherung werden überall heiß diskutiert und Begriffe wie Basistarif, Gesundheitsfond und Alterungsrückstellung sind in aller Munde. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und einige Missverständnisse erklären.

Basistarif:

Dieser Tarif wurde geschaffen um Nichtversicherten eine Möglichkeit zu geben sich zu "Basisleistungen" zu versichern. Anders als die weit verbreitete Meinung wird auch bei Antragstellung im Basistarif eine Risikoprüfung durchgeführt, jedoch führt dieses nur "kalkulatorisch" zu einem Zuschlag. Dieser wird bei einem späteren Tarifwechsel in "normale Tarife" ebenfalls berücksichtig. Anders als in den klassischen Tarifen der Privaten Krankenversicherung erfolgt hier keine Beitragseinstufung nach dem Gesundheitszustand und dem Eintrittsalter, denn bei den meisten Altersstufen entspricht der Beitrag dem Höchstbeitrag, also im Jahr 2009 voraussichtich ca. 570 EUR. Auch werden hier deutlich geringere Alterungsrückstellungen gebildet.

Die Arztwahl ist nicht frei sondern beschränkt sich auf die zugelassenen Ärzte der GKV. Auch das Honorar muss der Arzt begrenzen, dieses liegt bei dem 1,8 fachen Sacht für den Arzt, dem 2-fachen für den Zahnarzt und unterliegt weiteren Einschränkungen bei den medizinisch technischen Leistungen. Ebenfalls werden Zuzahlungen wie in der GKV fällig.

Mitnahme der Alterungsrückstellungen:

Ebenfalls ein Irrglaube ist, das generell ab 01. 01. 2009 die Alterungsrückstellungen bei einem Wechsel mitgenommen werden können. Nur bei einem Wechsel in den Basistarif und Mindestverweildauer von 18 Monaten können die Rückstellungen "in Höhe des Basistarifes" übertragen werden. Dieses gilt für den Bestand jedoch nur in einem kurzen Zeitfenster bis 01. 07. 2009. Für die nach dem 1. 1. 2009 in der so genannten "Neuen Welt" abgeschlossenen Verträge können die Rückstellungen dann bei einem Versichererwechsel "in Höhe des Basistarifes" übertragen werden.

Alte Welt vs. Neue Welt:

Bei vielen Versicherten stellt sich nun die Frage ob der Wechsel noch in die alte Welt erfolgen soll, oder man besser wartet um gleich in die Neue Welt zu wechseln. Dieses lässt sich nicht pauschal sagen, jedoch gilt als Faustregel: Wenn Sie sich bewusst entschieden haben, der Versicherer sorgfältig ausgewählt wurden und genügend Wechseloptionen oder Tarifwechselmöglichkeiten bietet, dann sind Sie in der alten Welt gut aufgehoben. Warum wollen Sie für eine Option (die der Mitnahme der teilweisen Rückstellungen) bezahlen, wenn diese nicht von Ihnen genutzt wird? Machen Sie sich ausreichend Gedanken zu den Tarifen und Kriterien. Weitere Möglichkeiten zur Analyse und Auswahlkriterien finden Sie auf meiner Homepage.

S.H.C. GmbH
GF Sven Hennig
Bahnhofstr. 48
18528 Bergen auf Rügen

HR Stralsund, HRB 7407
Tel. 03838 30 75 33

www.online-pkv.de

Die S.H.C. GmbH ist mit Ihrem Geschäftsführer Sven Hennig seit mehr als 12 Jahren in der Finanzbranche tätig. Seit 8 Jahren berät und betreut dieser Kunden und Interessenten bei Fragen zur PKV, Altersvorsorge und Berufsunfähigkeit.

Hr. Hennig ist als Fachwirt für Finanzberatung (IHK) und weitere Aus- und Weiterbildungen ausschließlich als Spezialist in oben genannten Beratungsfeldern tätig und berät bundesweit Kunden via Telefon, E-Mail und Onlineberatung.

Quelle: openPR

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Gesundheitsfond spielt PKV in die Hände

Versicherungsexperte erläutert Wechselvorteile

Die Erhöhung des gesetzlichen Krankenkassenbeitrages auf 15,5 Prozent ist beschlossene Sache. Versicherungsnehmer können dennoch nicht mit einem verbesserten Leistungsangebot rechnen. Oliver Mell, Versicherungsexperte des Verbraucherportals geld.de, rät: „Wer kann, sollte zu den Privaten wechseln“. Während bei der gesetzlichen Krankenversicherung das Einkommen Bemessungsgrundlage für die Beitragshöhe ist, sind bei der PKV Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Abschlusses ausschlaggebend. Grundsätzlich gilt: Je jünger der Versicherungsnehmer, desto geringer die Beiträge. Zudem sind die Leistungen der privaten Krankenversicherer wesentlich umfangreicher als bei den gesetzlichen Krankenkassen.

Im Interview berichtet Oliver Mell von geld.de über Sparpotential, Leistungsumfang und potentielle Versicherungsnehmer der PKV.

Wie hoch ist das Sparpotential mit einer privaten Krankenversicherung?
Mell: „Dies ist stark von den gewünschten Leistungen des Versicherungsnehmers abhängig. Selbst ohne Selbstbeteiligung, aber mit Chefarzt- und Heilpraktikerbehandlung lassen sich bis zu 50 Prozent sparen.“

Welche Leistungen bieten die Privaten?
Mell: „Der Versicherungsnehmer kann selbst über den Umfang der Leistungen entscheiden und sich seinen Bedürfnissen entsprechend den optimalen Tarif heraussuchen. Generell überzeugen Private durch eine bevorzugte Arztbehandlung und ein höheres Leistungsniveau in nahezu allen medizinischen Bereichen, z.B. durch höhere Erstattungen bei Zahnersatz und Brillen, dem Wegfall der Praxisgebühr und die volle Absicherung bei Auslandsreisen.

Wer kann sich über eine private Krankenversicherung versichern lassen?
Mell: „Der Großteil der Privatversicherten sind Selbstständige, Freiberufler und Beamte. Für sie gelten keine Einkommensgrenzen. Aber auch Angestellte und Arbeiter, die in den letzten drei Kalenderjahren über der Bemessungsgrenze – aktuell 48.150 Euro jährlich – verdient haben und nach wie vor verdienen, können sich privat versichern.“


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Geld.de ist die Informationsplattform rund ums Geld. Das Portal sortiert die Finanzwelt übersichtlich nach Versicherungen, Baufinanzierung, Geldanlagen, Krediten und Steuern. Mit wenigen Klicks erhält man auf dem Portal Transparenz und Überblick im Geld- und Versicherungsdschungel. Die angebotenen Tarife wurden umfassend von unabhängigen Versicherungsfachleuten überprüft und vorselektiert. Wer persönliche Beratung benötigt, kann das Geld.de-Service-Team kontaktieren. Ausgebildete Spezialisten helfen kostenlos und unverbindlich.

Quelle: openPR

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