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Mittwoch, 9. November 2011

PKV: Wie man Einfluss auf die Prämie nehmen kann

Passende Tarife reduzieren die Kosten der Krankenversicherung

Bestimmte Faktoren spielen bei der Beitragsfindung in der privaten Krankenversicherung eine entscheidende Rolle. Diese sind das Alter, das Geschlecht und der Gesundheitszustand des Versicherten. Versicherte, die Wert auf eine günstige Prämie legen, können nur über ihre Tarifauswahl Einfluss auf den Betrag nehmen.

Tarif wechseln oder Leistungen beschränken

Grundsätzlich kann jeder Versicherte innerhalb seines Assekuranzunternehmens die Tarife wechseln. Zum einen um verbesserte Leistungen zu bekommen, zum anderen um den Leistungsumfang zu reduzieren, und damit zu sparen. Zudem sollten auch Tarifbestandteile auf den Prüfstand, die eher zum Luxus zählen, wie Kurtagegelder oder das Krankenhaustagegeld. Auf einige Leistungsbestandteile kann der Versicherte daher verzichten, ohne größere Einschränkungen beim Versicherungsschutz in Kauf nehmen zu müssen. Dies gilt beispielsweise auch, falls im Krankenhaus ein Einbettzimmer oder eine Chefarztbehandlung vereinbart wurde.

Manchmal bieten Versicherer auch gänzlich neue Tarife an, die bei einem vergleichbaren Leistungsumfang dennoch günstiger sind. Für ein paar Euro weniger lohnt sich ein Wechsel meist nicht, da bei jungen Tarifen die längerfristig Prämienentwicklung noch nicht ganz sicher ist. Dennoch lassen sich über diesen Weg Einsparungen erzielen, und zudem gehen die Altersrückstellungen beim Versicherungsunternehmen nicht verloren. Auch eine erneute Gesundheitsprüfung muss der Versicherungsnehmer in der Regel nicht befürchten, denn eine solche steht nur dann an, wenn der Krankenversicherungstarif Mehrleistungen enthält.

Sparen durch Selbstbehalt- und Beitragsrückerstattungstarife

Versicherer sehen ein kostenbewusstes Verhalten ihrer Kunden gern. Aufgrund dessen bieten sie Versicherten die Möglichkeit an, durch das Vereinbaren einer Selbstbeteiligung beziehungsweise einer höheren Selbstbeteiligung ihren Krankenkassenbeitrag zu senken. Dafür in Frage kommen die Versicherungsbestandteile "ambulant" oder "zahnärztliche Leistungen". Das heißt bei einem Selbstbehalt von beispielsweise 1.000 Euro zahlt zunächst der Versicherte bis zu der vertraglich fixierten Grenze die Arztrechnung, und die Kosten darüber hinaus übernimmt die Versicherung. Eine andere Variante legt fest, dass der Versicherte von jeder Arztrechnung beispielsweise einen prozentualen Anteil - beispielsweise 10 Prozent - übernehmen muss. Allerdings besteht hierbei natürlich ein nicht ganz zu kalkulierendes Kostenrisiko: Würden für eine teure Zahnbehandlung 15.000 Euro anfallen, so müsste der Versicherte 1.500 Euro davon selbst tragen. Insoweit ist die Selbstbeteiligung mit einer festen Grenze die meist bessere Wahl.

Sogenannte Beitragsrückerstattungstarife sind besonders für Kunden mit einer robusten Gesundheit interessant. Dabei erhält der Versicherte, falls er in einem Jahr keinen Arztbesuch hatte, entweder einen Teil der Prämie des letzten Jahres zurück, oder der Versicherer senkt den Jahresbeitrag entsprechend. Selbst wenn der Versicherte einen Arzt aufgesucht hat, erhält er eine Beitragserstattung, vorausgesetzt er übernimmt die Kosten dafür. Dies ist dann sinnvoll, wenn die Rechnung geringer ausfällt als die Rückgewähr. Je länger die Anzahl der leistungsfreien Jahre, desto höher fällt auch die Beitragsrückerstattung aus.

Beitragsentlastungsprogramme

Für einige privat krankenversicherte Rentner wird es finanziell eng: Trotz der Altersrückstellungen steigen die Prämien, so dass dies für sie eine Belastung darstellt. Doch die privaten Krankenkassen haben das Problem inzwischen erkannt und bieten Beitragsentlastungsprogramme an. Nimmt der Versicherte daran teil, muss er bereits vor der Rentenzeit einen Mehrbeitrag leisten, der dann im Alter als zusätzliche Rückstellung die zu zahlende Prämie reduziert. Hierbei gilt: Je früher die Teilnahme, desto größer die Beitragersparnis im Alter. Beitragsentlastungsprogramme sind als Teil der Krankenvollversicherung durch den Arbeitgeber zuschussfähig - dieser, übernimmt die Hälfte der anfallenden Kosten.

HypoStar GmbH
Michael Lorenz
Friedrich-Ebert-Damm 111A
22047 Hamburg
redaktion(at)hypostar.de
040/284 09 53-0
www.hypostar.de

Hypostar ist ein Webportal für private Baufinanzierungen. Mit dem Baufinanzierungsrechner der Hypostar können Interessierte ihre Finanzierung kostenlos und unverbindlich berechnen. Ein Netzwerk von mehr als 1.000 auf Baufinanzierungen spezialisierte Finanzexperten berät die Kunden in allen Fragen, findet das für sie günstigste Angebot und begleitet sie bis zum Vertragsabschluss. Banken, Vertrieben und Versicherungsgesellschaften bietet Hypostar ihre speziell entwickelte Baufinanzierungssoftware. www.hypostar.de

Quelle: openPR

Sonntag, 25. September 2011

Diskussion um steigende PKV Beiträge im Alter

Viele Versicherte der privaten Krankenversicherung sind im Alter von hohen Beiträgen betroffen. Gerade die Beitragssteigerungen der PKV gestattet dem Privatversicherten das Sonderkündigungsrecht zu und damit einen Wechsel des Tarifes oder auch der Versicherungsgesellschaft. Detaillierte Informationen zu den Wechselmöglichkeiten und Sparpotentialen gegen Beitragserhöhungen, können Sie nachlesen unter:
private-krankenversicherung-beitragsvergleich.org/wechsel-2

Das Thema Beitragserhöhungen in der Krankenvollversicherung ist derzeit wieder Bestandteil der politischen Auseinandersetzung, insbesondere wenn es um das Krankenversicherungssystem in Deutschland geht.

Forderungen der Politik

Obgleich sowohl die SPD als auch die Linke sich stark macht für die Einführung einer Bürgerversicherung, haben jedoch auch die Befürworter der Krankenvollversicherungen Veränderungen in der PKV gefordert. Anders als SPD und Linke, fordert so die FDP mehr Transparenz. Die Forderungen werden jedoch mit dem Hintergrund ausgesprochen, die private Krankenversicherung zu erhalten und die Angreifbarkeit des Systems zu verringern. So fordert Innenminister Bahr (FDP) insbesondere die starken Beitragssteigerungen im Alter zu überdenken. Gerade bei diesem Thema sieht der Politiker schnellen Handlungsbedarf aufgrund der Tatsache, dass gerade die älteren Versicherten dann später in Krankenversicherungstarife wechseln müssten, welche weniger Leistungen bieten. Und genau hier sehen Kritiker eine Ungerechtigkeit, wenn Versicherte für bestimmte Leistungen in jungen Jahren bezahlt haben, diese im Alter jedoch nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. In welche Richtung sich die private Krankenversicherung entwickelt bleibt weiterhin abzuwarten. Gegebenenfalls könnte deutlich werden, dass die Private Krankenversicherung ein deutlich teureres Krankenversicherungssystem darstellt und damit auch nur einer kleinen Bevölkerungsgruppe zukünftig zur Verfügung steht.

Aktuelle Beitragssteigerungen der Versicherer

Das Thema gewinnt derzeit wieder an Relevanz, da üblicherweise in der zweiten Jahreshälfte die Beitragserhöhungen für das kommende Jahr bekannt gegeben werden. In diesem Jahr haben sich jedoch auffallend viele Versicherer für stabile Beiträge bis zum Ende 2012 ausgesprochen. Lediglich eine Hand voll Versicherungsgesellschaften hat Beitragssteigerungen kommuniziert. Die derzeitige Beitragsstabilität vieler Versicherer könnte auch mit der zukünftigen Einführung der Unisex Tarife in Verbindung stehen. Diese müssen ab 2013 zur Wirkung kommen.

Kontakt
Arbeitskreis Krankenversicherungen
Silke Hansen
Gneisenaustr. 88
10961 Berlin
E-Mail: s.hansen(at)private-krankenversicherung-beitragsvergleich.org
Tel.: 017670259152

Der Arbeitskreis Krankenversicherungen stellt unter der Seite private-krankenversicherung-beitragsvergleich.org ein unabhängiges Informationsportal zum Thema Gesundheitsabsicherung in der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung zur Verfügung. Das Portal wird von einer Gruppe Experten zum Thema Krankenversicherungen betreut und ist in erster Linie für die Informationsrecherche für private Verbraucher erstellt worden. Der Arbeitskreis Krankenversicherungen verfolgt heute das Ziel Menschen in Deutschland umfassend, unabhängig und Verbraucherorientiert über die komplexen Themen der Krankenversicherung zu Informieren und Unterstützung zu bieten bei relevanten Entscheidungen.

Quelle: openPR

Donnerstag, 4. November 2010

Beitragserhöhung in der gesetzlichen Krankenversicherung - Strafgebühr für nicht gezahlte Zusatzbeiträge

Die finanzielle Situation der Krankenkassen in Deutschland hat sich in den letzten Jahren als prekär erwiesen. Die Einnahmen lagen stets weit unter den jährlichen Ausgaben, und so sind erhebliche Defizite entstanden. Diese sollen künftig von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam getragen werden, daher werden die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherungen im Januar 2011 erneut erhöht. Weiterhin werden die Kassen gesonderte Zusatzbeiträge verlangen. Das Finanzportal geld.de informiert über die bevorstehenden Änderungen.

Wer noch nach der richtigen Krankenversicherung
(www.geld.de/krankenversicherung.html) sucht, kann beispielsweise von dem Produktfinder der Stiftung Warentest profitieren. Für alle, die sich von ihrer Versicherung mehr Leistung erhoffen oder mit ihrem derzeitigen Versicherer nicht zufrieden sind, bietet die Datenbank nützliche Anhaltspunkte für die Suche nach einer Krankenversicherung, die zu der individuellen Lebenslage passt. Besonders aufgrund der neuen Bestimmungen für Zusatzbeiträge und der Erhöhung des Beitragssatzes ab dem 1. Januar 2011 lohnt es sich, die verschiedenen Versicherungen zu vergleichen, um mögliche Vorteile zu finden.

Im Zuge der Änderungen dürfen Sonderbeiträge nicht mehr prozentual berechnet werden. Dies bedeutet, dass der bisherige soziale Ausgleich entfällt. Bislang durften die monatlichen Zusatzbeiträge ein Prozent des Einkommens nicht übersteigen. Nach den neuen Regelungen können Versicherte lediglich mit einer Erstattung der Differenzen rechnen, sollte der Zusatzbeitrag mehr als zwei Prozent des Einkommens betragen. Wer den Zusatzbeitrag nicht oder nur teilweise leistet, muss zudem mit einer Strafgebühr von mindestens 30 Euro rechnen.

Weitere Informationen:
www.geld.de/presse.html

GELD.de GmbH
Lisa Neumann
Barfußgässchen 11
04109 Leipzig

Tel: +49/341/49288-3843
Fax: +49/341/49288-59
lisa.neumann(at)unister.de

Die Unister-Gruppe vermarktet und betreibt erfolgreiche deutschsprachige Internetportale im Finanzbereich wie kredit.de und www.geld.de. Komplementäre Produkte und Dienstleistungen werden aus den Bereichen Versicherung mit private-krankenversicherung.de, versicherungen.de und Verbraucherinformation mit preisvergleich.de angeboten. Außerdem können Bank- und Finanzdienstleistungen bei auvito.de, dem kostenlosen Online-Auktionshaus, ersteigert werden. Aktuelle Aktienkurse und Unternehmensmeldungen können auf boersennews.de abgerufen werden.

Quelle: openPR

Freitag, 31. Oktober 2008

Gesundheitsreform - Nur private Krankenversicherungen garantieren Leistungen lebenslang

Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung sinkt seit Jahrzehnten / Gleichzeitig deutlich steigende Beiträge
- Private Krankenversicherung garantiert Leistungen lebenslang / Beiträge der privaten Anbieter stabiler als in der gesetzlichen Krankenversicherung

Praxisgebühr, Zuzahlungen bei Arzneimitteln, Behandlungen im Krankenhaus oder Zahnersatz, keine Zuschüsse für Sehhilfen: Immer wieder wurden Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in den vergangenen Jahren eingeschränkt. Anders in der privaten Krankenversicherung: Einmal vertraglich vereinbarte Leistungen sind ein Leben lang garantiert - weder Gesetzgeber noch Versicherer können sie kürzen oder streichen. Darauf weisen die privaten Krankenversicherer der Versicherungskammer Bayern (Bayerische Beamtenkrankenkasse AG, Union Krankenversicherung AG) hin.

„Seit 1989 beschäftigte sich der Gesetzgeber im Schnitt alle vier Jahre mit der gesetzlichen Krankenversicherung und reformiert diesen Zweig der sozialen Absicherung“, sagt Manuela Kiechle, Vorstandsmitglied der Bayerischen Beamtenkrankenkasse AG und Union Krankenversicherung AG. Doch ob Gesundheitsreformgesetz (1989), GKV-Modernisierungsgesetz (2004) oder jetzt das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz - eines hatten alle Reformen gemeinsam: Sie beschnitten Leistungen oder führten zu höheren Beiträgen.

GKV: Sinkende Leistungen - steigende Beiträge

So bekam ab 1989 nur noch der eine neue Brille, bei dem sich die Sehschärfe um mindestens 0,5 Dioptrien veränderte; gleichzeitig wurde Zahnersatz nur noch zu 50 bis maximal 60 Prozent bezuschusst. 1997 wurden höhere Eigenbeteiligungen bei stationären Kuren und Krankenhausaufenthalten festgelegt, 2004 das Sterbegeld gestrichen und gleichzeitig die Praxisgebühr eingeführt - 10 Euro kostet es gesetzlich Versicherte seitdem pauschal pro Quartal, einen Arzt zu beanspruchen; Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen ausgenommen.

Im selben Zeitraum stieg aber der monatliche Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von 301,75 Euro auf 536,40 Euro. Und 2009 wird es nochmals deutlich teurer: Erwartet wird ein Höchstbeitrag um die 600 Euro. Das liegt an drei Faktoren:

- Auf der einen Seite stieg der Beitragssatz seit 1989 deutlich an. Damals betrug er 12,9 Prozent, im Jahr 2009 liegt der Beitragssatz bei 15,5 Prozent.

- Zusätzlich wurde die Beitragsbemessungsgrenze deutlich angehoben, bis zu der Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen sind. Betrug sie 1989 monatlich noch rund 2.340 Euro, liegt sie zurzeit bei 3.600 Euro - ein Zuwachs von mehr als 50 Prozent.

- Eine gesetzliche Krankenkasse darf außerdem ab 2009 einen Zusatzbeitrag von bis zu einem Prozent der Beitragsbemessungsgrenze erheben, wenn sie mit den Mitteln aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommt.

Alles zusammen führt dazu, dass jemand, der 3.600 Euro brutto im Monat verdient, im kommenden Jahr mit knapp 600 Euro monatlich an Beiträgen für die gesetzliche Krankenversicherung rechnen sollte.

PKV: Garantierte Leistungen bei stabilen Beiträgen

Anders die Situation in der privaten Krankenversicherung: Vertraglich garantierte Leistungen dürfen nicht gekürzt oder sogar gestrichen werden. Wer privat krankenversichert ist, kann daher sein Leben lang auf die Leistungsgarantie vertrauen. Gleichzeitig sind die Beiträge der privaten Anbieter stabiler als in der gesetzlichen Krankenversicherung - denn: „Nur private Krankenversicherer wie die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG und Union Krankenversicherung AG bilden Alterungsrückstellungen für ihre Kunden“, betont Manuela Kiechle. Erst im Rentenalter werden diese Rückstellungen aufgelöst, um den Beitrag für die Versicherten dauerhaft günstig zu halten.

Weitere Informationen im Internet unter www.vkb-krankenversicherung.de.

Herausgegeben von der
Versicherungskammer Bayern
Maximilianstraße 53
80537 München

Für Rückfragen
Claudia Scheerer, Pressesprecherin
Tel. (089) 2160-3050, Fax -3009
Thomas Bundschuh, stv. Pressesprecher
Tel. (089) 2160-1775, Fax -3009
E-Mail: presse(at)vkb-krankenversicherung.de
Internet: www.vkb-krankenversicherung.de

Der Konzern Versicherungskammer Bayern ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und ist unter den Top Ten der Erstversicherer platziert. 2007 erzielte der Allsparten-Versicherer 5,66 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und beschäftigte etwa 6.500 Mitarbeiter. An jedem Arbeitstag zahlt das Unternehmen seinen Kunden rund 17 Mio. Euro an Versicherungsleistungen aus. Jedes Jahr werden mehr als 2,8 Mio. Versicherungs- und Leistungsfälle bearbeitet, das sind rund 1.500 pro Arbeitsstunde. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit.

Quelle: openPR

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